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Wetzel: „Wir müssen den Bevölkerungsrückgang stoppen“

Im November 2010 hat der Kreisausschuss des Hochtaunuskreises eine Übersicht zur Bevölkerungsentwicklung im Hochtaunuskreis  bis zum Jahr 2025 erstellt. Für Weilrod sieht diese Prognose zum Teil dramatische Veränderungen voraus. Betrug die Bevölkerung Weilrods im Jahr 2008 nach diesem Bericht noch 6.366 Personen, so soll die Bevölkerungszahl bis zum Jahr 2025 auf 5.129 Personen sinken.

Nach Aussage des Weilroder SPD-Fraktionsvorsitzenden und Spitzenkandidaten für die Kommunalwahl, Dr. Stephan Wetzel, ist die Politik gefordert, dieser dramatischen Entwicklung entgegen zu wirken. „Die SPD und auch der Bürgermeister haben sich in den vergangenen Jahren konsequent für die maßvolle Ausweisung von Baugebieten in möglichst vielen Ortsteilen eingesetzt. Die nun vorliegende Studie zeigt, wie wichtig und richtig diese Politik gewesen ist“, so Wetzel weiter. Die SPD werde sich auch zukünftig für eine maßvolle Ausweisung von Baugebieten in den Weilroder Ortsteilen einsetzen. Daneben werde man auch weiter für die Stärkung der Ortskerne eintreten. Allerdings seien diese Grundstücke meistens in privater Hand, so dass die Kommune hier keine Steuerungsmöglichkeiten habe, so der SPD-Politiker weiter.

„In Weilrod wird teilweise die Auffassung vertreten, dass wir keine oder weniger neue Baugebiete als geplant benötigen. Wenn man die nun vorliegenden Zahlen der Bevölkerungsentwicklung sieht, kann man nachvollziehen, dass diese Aussagen falsch sind“, so Wetzel weiter. Eine Stabilisierung der Bevölkerungszahlen sei kein reiner Selbstzweck, sondern für die Entwicklung von Weilrod von entscheidender Bedeutung, so Wetzel. Vor wenigen Wochen habe in Rod an der Weil ein Getränkemarkt eröffnet und in Riedelbach werde dieses Jahr ein weiterer Supermarkt    entstehen. Diese Märkte werden aber selbstverständlich auf ihren Umsatz schauen und den kann man nur mit einer stabilen Bevölkerungsstruktur garantieren. Hinzu komme die bekannte Tatsache, dass die Einkommenssteuer die einzige Konstante der Weilroder Finanzpolitik sei. Vor dem Hintergrund  dieser fundamentalen Daten war die Politik der vergangenen Jahre absolut richtig und muss auch in der Zukunft zum Wohle Weilrods fortgesetzt werden, so Wetzel abschließend.

Veröffentlicht am 10.03.11