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Wetzel: „Weilroder Grüne sind scheinheilig“

Der Vorsitzende der Weilroder SPD-Fraktion, Dr. Stephan Wetzel, hat sich mit scharfen Worten in Richtung Grüne zu Wort gemeldet. Wetzel bezeichnete das Verhalten der Weilroder Grünen als scheinheilig und unehrlich. Die Grünen sind die Partei in Deutschland, die sich ohne wenn und aber zur Windkraft bekennen. In Weilrod höre man von den Grünen zu diesem Thema aber überhaupt nichts, so Wetzel.

Wer sich mit dem Thema beschäftige, wisse sehr genau, dass die Diskussion über Windkraft im Taunus derzeit ruht, aber noch lange nicht beendet ist. Der hierfür zuständige Planungsverband hat erst vor einigen Tagen den neuen Flächennutzungsplan verabschiedet, ausdrücklich aber ohne den Bereich „Windkraft“. Dieses Thema wird erst nach der Kommunalwahl behandelt werden. Dann wird die Diskussion wieder geführt werden, ob Weilrod Vorrangflächen für Windkraft erhält und wenn ja, wie viele.

„Die Bürgerinnen und Bürger von Weilrod haben ein Recht darauf vor der Kommunalwahl zu erfahren, wie die politischen Vertreter zum Thema Windkraft stehen. Die Weilroder SPD hat sich in den vergangenen Jahren immer wieder gegen Windkraft in Weilrod ausgesprochen. Diese Position haben wir auch beibehalten, als die hessische SPD unter Andrea Ypsilanti vehement für Windkraft eingetreten ist. Wir haben unser Wort gehalten und werden dies auch zukünftig tun“, so der SPD-Politiker weiter.

Nach Aussage Wetzels ist das Thema „Windkraft“ ein ureigenes Thema der Grünen. Deshalb fordert er die Grünen in Weilrod nun auf, endlich zu sagen, w o sie sich in Weilrod Windräder wünschen. „Beim Thema Windkraft ist die Kommunalwahl in Weilrod eine echte Richtungswahl. Wer grün wählt, spricht sich für Windkraft in Weilrod aus. Wer SPD wählt, spricht sich hingegen für die Partei aus, die seit vielen Jahren vehement  Windräder in Weilrod ablehnt. Die Weilroder müssen sich an diesem Punkt eindeutig entscheiden“, so Wetzel abschließend.

Veröffentlicht am 10.03.11